Ardbeg Ten

 

Durch ein Tasting, bei dem ich einem Freund zuliebe und eher unfreiwillig teilgenommen habe, entdeckte ich meine Liebe und Leidenschaft für Whisky. Die Initialzündung war ein recht jung abgefüllter Lagavulin mit einem Teaspoon Port Ellen. Da war ich erst mal dem Rauch verfallen und ich landete natürlich recht schnell bei den anderen Islays, vorneweg der Ardbeg. Er versüßte mir in kleinen Samples so manche langen Abende vor dem Kamin während meines beruflichen Aufenthaltes in Galway/Irland.

Einen Lagavulin 16 hatte ich mir aus dem Travel Retail mitgenommen und so konnte ich erste Schritte im Vergleichen vornehmen und hatte recht schnell echte Aha-Erlebnisse.

* * *

Aroma

starker aber nicht zu aufdringlicher Rauch mit einer wunderbar süßen Vanilleschote, dazu umweht die Nase eine kräftige Meeresbrise mit würzigem Salz und Seetang, malziger Demerara-Zucker, speckiges Leder, wenig Frucht

 Geschmack

Schon eher verhalten fruchtig, vor allem schöne Zitrusnoten, intensive herb-würzige Süße überwiegt, Zimt, Eiche, trotz hohen Alkoholgehalts angenehm weich.

Abgang

Erwartungsgemäß lang und rauchig und mit einer sehr angenehmen Süße und einer herben Eichenote

* * *

Für mich ist der Ardbeg von den drei benachbarten Südküsten-Islays (Lagavulin und Laphroaig) der imposanteste! Aroma und Geschmack sind überaus komplex und lassen immer wieder Spielraum für Neues! Ein ganz wunderbarer Tropfen, an dem man sich festtrinken kann. Und als einziger der drei nicht gefärbt und nicht kühlfiltriert!

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87/100


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